Autor: Wolfgang Leisenberg

Veranstaltungsort: Christliche Pädagogentag 2014, Gemeindehalle Walddorhäslach, Weiherwiesen, 72141 Walddorhäslach

Sprache: deutsch

Kategorie: Vortrag

Datum: 22.03.2014

ID: 25660

Webseite:  https://www.sermon-online.com/contents/25660

 

 

Wohin führt die Gender-Ideologie unsere Gesellschaft und Bildungslandschaft – Teil 1

 

 

 

 

Ganz herzlich in Dank für diese Einladung. Es ist mir wirklich eine Ehre, weil ich, wie das Herr Feigl auch gesagt hat, eigentlich nicht so sehr bekannt bin, in ihren Kreisen. Ich bin ein 68er. Ich habe 1968 in Berlin studiert an der TU. Aber im Unterschied zu Herrn Feigl wurde ich nicht links, sondern ich habe sehr, sehr schnell gemerkt, wie totalitär das Denken dort ist. Ich war kein Christ, ich bin erst sehr, sehr - ein Spätzünder -  mit Mitte 40 bin ich Christ geworden. Aber das habe ich sofort gemerkt, wie damals unter dem Motto „Lasst euch nicht manipulieren“, die Menschen manipuliert wurden. Und vor allem, was mich erschüttert hat, das ist, ich meine, das war ja, wenn man so will, die Spitze, oder sagen wir mal, die Intelligenz der Nation, die Studierenden damals. Wie leicht Studierende, wie leicht intelligente Menschen verführt werden können. Dass Intelligenz und Weisheit manchmal fast nichts miteinander zu tun hat. Das waren so meine ersten Ideen. Und seitdem habe ich das eigentlich verfolgt, mein ursprüngliches Hauptthema war Wissenschaft und Glaube, aber ich glaube im Augenblick ist etwas ganz anderes dran. Und deswegen werde ich versuchen Ihnen mal so diese Hintergründe zu bringen, um was es geht. Und wenn es Ihnen manchmal wirklich fantastisch vorkommt oder wie Science Fiction, es ist mir auch so gegangen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was dahinter steht. Aber es wird so geschickt, als Hidden Agenda versteckt, dass die Menschen es nicht merken und sie sollen es nicht merken, das ist die Strategie dahinter. Ja, schöne neue Welt und ich komme mir manchmal so ein bisschen vor so wie Nehemia <und ich forschte genau, wo Mauern Jerusalems eingerissen waren und die Tore vom Feuer verzehrt.> Wie wir es grade gehört haben von Herrn Feigl, wenn ich nicht weiß um was es geht, kann ich schwer richtig reagieren drauf. Das heißt auch dieser, sagen wir mal, der geistliche Hintergrund ist sehr wichtig und auch entscheidend, aber ich muss auch wissen, was läuft denn hier eigentlich ab. Und das, mit was wir es zu tun haben, ist ja eigentlich nichts Neues, sondern immer dann, wenn eine Gesellschaft nicht mehr an Gott geglaubt hat, da kam immer wieder diese Idee auf, wie kann ich denn eine gerechte Gesellschaft aufbauen. Und wenn es keinen Gott mehr gibt, der für Gerechtigkeit sorgt, dann kann Gerechtigkeit eigentlich fast immer nur eine sozialistische Ausprägung haben. Und so gibt es, seit der Antike, in den säkulären Gesellschaften ein Grundmuster, wie solch eine Gesellschaft aussehen kann. Das heißt immer wieder das gleiche Muster: Sexualität ohne Beziehung, Auflösung der Familie, kollektive Erziehung der Kinder, Abschaffung des Privat-Eigentums und eine einheitliche Gesinnung, in dem Sinne, dass man unifizierte, also total gleichartige Persönlichkeiten hat. Und es ist interessant, dass fast alle Ideen, mit dem wir es heute zu tun haben, in der sogenannten Achsenzeit entstanden sind, in der Zeit als Israel in der Gefangenschaft war, etwa 500 vor Christus. Und auch Plato hat so einen Staat entworfen. In dem Staat sollte keiner Wohnungs- und Vorratsräume besitzen. Sie sollten gemeinschaftlich leben. Und die Frauen sollten allen Männer gemeinsam sein. Auch die Kinder müssen Gemeingut sein. Das war die Idee Platos, wie ein idealer Staat aussehen könnte. Und Platos Staat, das wissen wir, hat sich nie in der Antike durchgesetzt. Er wurde einmal versucht in Syracus - total gescheitert. Und dann wurde es lange, lange, lange Zeit ganz ruhig um diese Idee, bis dann wieder durch die Säkularisierung unseres Weltbildes, die auf der Wissenschaftsentwicklung basiert, das Ganze wieder, wenn man so will, neu aufgerollt wurde. Und der italienische Philosoph, Norberto Bobbio sagte, „die Säkularisierung des Weltbildes beruht auf der Wissenschaftsentwicklung. Es gibt eine sehr enge Beziehung zwischen dem, was wir wissenschaftlich tun und was in der Gesellschaft passiert.“ Das heißt, die unumkehrbare Aufklärung beginnt nicht mit Kant, sondern mit Galilei. Und das Interessante an der ganzen Geschichte ist, dass wir Galilei heute meistens empfinden als den Kämpfer gegen die Kirche, sozusagen, als der Aufklärer, der nun endlich gegen die Kirche etwas durchgesetzt hat.

Das stimmt schlicht und einfach nicht. Die Geschichte war ganz anders. Keine andere Hochkultur, trotz ihrer beeindruckenden Erfolge, hat jemals Naturwissenschaft in dem Sinn hervorgebracht, dass man versucht hat, die Welt, die Natur wissenschaftlich zu beschreiben. Denn, so sagt das Albert Einstein, „der Erfolg der Wissenschaft setzt eine hochgradige Ordnung der objektiven Welt voraus, die  a priori zu erwarten man keinerlei Berechtigungen hatte.“ Für die Inder war es ein Tanz der Götter, für die Chinesen, die kamen nicht auf die Idee, dass hinter dieser Welt etwas wie eine mathematische Ordnung stehen könnte. Ich mache übrigens vielleicht noch einen kleinen Einschub, versuchen sie nicht mitzuschreiben, es bringt nichts. Versuchen sie die große Linie zu behalten, wenn sie wissen wollen, was da genau steht. Ich habe die ganze Präsentation vorne abgegeben, die können sie dann haben, da können sie alle Literaturstellen und so weiter nachschauen, hören sie einfach nur zu. Und ich bin berüchtigt für eine hohe Informationsdichte. Und so sagte Max Planck, „der entscheidende Unterschied zwischen der christlichen und anderen Religion“ - und alle Kulturen basieren auf Religion - „besteht darin, dass sich der Gott der Bibel als Vernunftwesen zu erkennen gibt, der diese Welt vernünftig und durch die Vernunft erkennbar geschaffen hat.“ Das war eigentlich der entscheidende Punkt überhaupt, über Wissenschaft nachzudenken. Und Francis Bacon, einer der beiden mit Galilei, wenn man so will, Begründer der empirischen Wissenschaft hat geschrieben, „unser Heiland sagt, die ihr irrt, weil ihr weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennt.

Vor uns liegen zwei Bücher, die wir studieren müssen, wenn wir diesen Irrtum vermeiden wollen: das erste ist die Bibel, die uns Gottes Absichten, das „Wozu“ offenbart. Und das zweite ist die Schöpfung, die uns an seine Allmacht glauben lässt, weil sie sich gerade in der Natur zeigt. Die ersten Physiker haben Physik betrieben zur Ehre Gottes, nicht um irgendeine Apparatur zu bauen. Und auch Galilei, der ein Zeitgenosse von Francis und auch sein Freund, war alles andere als ein Feind des Glaubens. Und der dachte genau in der gleichen Linie, als er zum Beispiel an die Großherzögin der Toskana schrieb, „Die Bibel und die Naturphänomene entstanden gleichermaßen dem göttlichen Wort.“ Die Bibel als Eingabe des Heiligen Geistes und die Natur als Ausführung der göttlichen Befehle. Also genau in der gleichen Richtung gedacht. Und dann kam Isaac Newton, der diese ganze, wenn man so will damals bekannte Physik so zusammenfasste, dass man ja aus einem großen, das kleine ableiten konnte und jetzt waren auch die Philosophen davon überzeugt, dass die Naturwissenschaft wirklich etwas ist, wo ein Stück Wahrheit dahinter steht. Und so hat Kant gesagt, als Galilei seine Kugeln die Schiefe Ebene herunterrollen ließ, so ging allen Naturforschen ein Licht auf. Die Natur, das Experiment, ist der Richter über seine Entwürfe der Vernunft. Aber dann fiel die Philosophie von der anderen Seite vom Pferd. Jetzt war nur noch real, was man empirisch beweisen konnte, was man messen konnte. Und zur Beschreibung, so wie sie Galilei verwendet hat die Beschreibung, da  kommt Gott nicht vor. Ich brauche nicht Gott, um zu beschreiben, wie ein Stein fällt. Und aber im Laufe der Zeit und durch den Erfolg der Wissenschaft wurde jetzt aus diesem methodischen Verzicht Galileis ein metaphysischer Atheismus. Gott durfte nicht mehr vorkommen in der Naturwissenschaft. Und daraus entstand auch dieses Menschenbild, wo alle Lebewesen und auch der Mensch letzten Endes eine Art von Maschine ist, der keine transzendente oder geistige Dimension mehr hat. Und so sagte auch Charles Darwin, „Der Unterschied zwischen dem Menschen und den höheren Tieren, so groß er auch sein mag, ist ein Unterschied des Grades, nicht der Art.“ Also der Mensch letztlich ein höheres Tier. Und dann das, was eben bis heute viele materialistische Wissenschaftler so sehen: soweit die Wissenschaft das sagen kann, ist der Mensch ein Vertreter des Tierreichs und das reiche Repertoire an Gedanken Gefühlen, scheint sich aus elektrochemischen Prozessen zu speisen.

Also wir sind letzten Endes nichts weiter als ein Stück Physik und Chemie, die da abläuft. Und dann fällt interessanterweise in der Aufklärung eigentlich - oder nach der Aufklärung - die Wissenschaft wieder zurück hinter die Antike. Mit Jean-Jacques Rousseau tauchten diese alten Ideen wieder auf, einer kollektivistischen Gesellschaft erweitert jetzt durch einen paradiesischen Urzustand, wodurch das Eigentum die Zivilisation notwendig wurde und damit, wenn man so will, der Mensch zerstört wurde. Aber daraus entstand jetzt eine ganz neue Idee und ich lese vorzüglich im Augenblick Autoren wie Herrn Feigl, die früher mal links waren und jetzt sich bekehrt haben. Weil anders kommt man auf dieses Denken nicht, wie diese Leute ticken. Es ist manchmal so absurd für mich als normaler Mensch, auf welche Gedanken man kommt, deswegen muss man sich mit diesen Gedanken vertraut machen. Und Jan Fleischhauer hat also geschrieben: „Wenn die Unvollkommenheit des Erdenbewohners sozial bedingt ist, dann kann der Mensch durch die richtige Politik auch wieder werden, was er eigentlich ist: ein  vollkommenes Wesen.“ Also letzten Endes diese Millieu-Theorie, das gesellschaftliche Sein, bestimmt das Bewusstsein. Das ist das, was Karl Marx dann im Grunde als zentrale Aussage hatte. Und jetzt kommt ein Dogma und nur so kann man verstehen, was hier heute abläuft:

Wir, die Linken, glauben fest daran, dass alle Phänomene der menschlichen Existenz am Ende auf Erziehung beruhen. Auf nichts, aber gar nichts anderem. Die Natur des Menschen ist es, keine zu haben.

Der Mensch kommt als ein leeres Blatt auf die Welt und jetzt kann ich hin erziehen, jetzt kann ich hin sozusagen prägen, wohin ich will. Das ist ein Dogma, das ist sagen wir, die ganze Basis von dem, was wir heute in unserer Gesellschaft sehen. Es ist ein Glaube, wenn man so will, aber der ist sehr, sehr, sehr stark betoniert. Und in diesem neuen, sozialistischen Weltbild, wir hatten das gerade vorhin gehört von Herrn Kern, sind alle gesellschaftlichen Institutionen Ehe, Familie, Geschlecht, Werte, Normen - alles ist menschengemacht, alles ist konstruiert und kann genauso gut wieder dekonstruiert werden. Und dann kam noch etwas dazu, diese Theorie des Behaviourismus von Burrhus Frederic Skinner, durch moderne Erziehungsmethoden - nach dieser Theorie des Behaviourismus - schien nun eine Neuprogrammierung des Menschen möglich. Also jetzt gab es nochmal einen neuen Aufbruch, nachdem der real existierende Sozialismus wohl nicht diesen Erfolg gebracht hat, den man sich erwartet hat. Aber jetzt hat man gesagt, jetzt wissen wir, wie es geht. Und parallel zu dieser ganzen Entwicklung hat sich die Frauenbewegung, der Feminismus von einer ursprünglich eigentlich nicht-marxistischen zu einer total-marxistischen Bewegung entwickelt. Und dort haben auch diese Feministinnen ihr Thema wiedergefunden, nämlich die universale Unterdrückung der Frau, durch den Mann in der Einehe als Ursprung und Urtypus aller Unterdrückung. Und wenn aber jetzt auch das Geschlecht nur ein Lernprogramm ist, dann kann man es auch umschreiben. Und exakt diesem Ziel ist die Gender-Ideologie verpflichtet. Und wenn man das ernst nimmt, so sagt das Fleischauer, nimmt man Gender-Mainstreaming ernst, dann spricht einiges dafür, dass wahre Gleichberechtigung erst erreicht ist, wenn die biologischen Differenzen eingeebnet sind, wenn sich also auch äußerlich nicht mehr unterscheiden lässt, wer Mann und wer Frau ist.

Den Durchbruch dieser Idee hat eigentlich Simone de Beauvoir gebraucht und sie hatte damals diesen berühmten Slogan geprägt, „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zur Frau gemacht.“ Diese Bewegung versteht es ja unglaublich gut, Begriffe umzudeuten, Begriffe zu prägen, die so einprägsam sind, dass sie so logisch klingen, dass man einfach nur sagt, „ja, tatsächlich ist so.“ Und die Marxistin Judith Butler, das ist, wenn man so will, heute die geistige Begründerin der Gender-Ideologie. Und bei allen diesen Ideen, diesen sozialistischen Ideen, stand immer als Bollwerk, als bürgerliches Bollwerk die Familie entgegen. Das war das Haupthindernis, um diese Ideen zu verwirklichen und deswegen gilt und galt der Hauptangriff all dieser Ideologien der Familie. Die Zerstörung der Familie ist das zentrale Anliegen. Für Herbert Marcuse war die Familie ein Hort der Grausamkeit. Ich weiß nicht, was er erlebt hat in seiner Familie. Es muss wohl schlimm gewesen sein. Aber es gab die Lösung: Wilhelm Reich sagte „Je enthaltsamer vor der Ehe, desto treuer in der Ehe.“ So war die sexuelle Revolution die wirksamste Strategie zur Zerstörung der Familie. Es war nicht eine Idee zur Befreiung. Es war eine Idee zur Zerstörung der Familie.

Und jetzt entstand also mit diesem marxistischen Feminismus eine zweite Front gegen die Familie, Simone de Beauvoir bezeichnete die Mutterschaft als Sklaverei. Schwangerschaft bezeichnet sie als Verstümmelung, den Fötus als Parasiten und nichts wie Fleisch. Und dann kam sozusagen der, wie man letzten Endes dann gegen den Paragraph 218 vorgegangen ist, „was sich in meinem Körper zutrug ging, doch niemanden etwas an.“ Und das war der Schlachtruf Mein Bauch gehört mir. Das war im Grunde wenn man so will, der Hauptangriffspunkt gegen den Paragraphen 218, letzten Endes, die Freigabe der Abtreibung. Das Erstaunliche ist jetzt und deswegen habe ich vorher gesagt, eigentlich ist die Wissenschaft wieder zurückgefallen hinter Galilei. Das von den meisten Vertretern der Wissenschaft dieses materialistische Weltbild bis heute als das allein gültige Vertreten wird, obwohl es wissenschaftlich - wir hatten das gerade gehört - überhaupt nicht mehr haltbar ist. Schon 1944 hatte Max Planck gesagt, „Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft gewidmet hat, sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: es gibt keine Materie an sich. Alle Materie besteht und entsteht nur durch eine Kraft, welche sie zusammenhält. Und da es aber im Weltall wieder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Und dieser Geist, also Gott letzten Endes „ist der Ursprung aller Materie.“ Und nach diesem neuen Naturbild der Quantenphysik ist eben nicht mehr Materie, sondern Information, der eigentliche Urstoff des Universums. Aber natürlich hatte wie jetzt diese Quantenphysik auch ganz dramatische Konsequenzen für unser Verständnis was ist denn Leben? Darwin musste damals noch davon ausgehen, dass die Erbsubstanz eine Art von Chemikalie ist, die sich im Lauf der Zeit irgendwie per Zufall und Selektion und Mutation verändert. Aber wir wissen heute, dass die DNS, also die Erbsubstanz ein Kommunikationssystem ist. Und damit sind zentrale Annahmen von Darwin nicht mehr haltbar. Joachim Bauer, Professor in Freiburg schreibt, dass eben nämlich die Evolution kein ausschließlich zufallsgesteuerter Prozess ist und dass die Zelle der Organismus und die Umwelt Einfluss auf das Genom haben. Wir wissen heute, dass schon während der Lebenszeiten eines Lebewesen sich das Genom verändern kann. Also nicht erst über Jahrtausende, Jahrmillion, sondern es reagiert auf äußere Einflüsse. Und auch für das Verständnis, wer ist der Mensch. Wir hatten ja vorhin gerade drüber gesprochen. Wer ist der Mensch? Hat der genial Physiker Burkhard Heim und wie alle Physiker, die sich nicht ausschließlich materiell oder materialistisch sehen, wird er ignoriert von den Physikern? Er hat etwas Entscheidendes beigetragen. Er hat nämlich eine sogenannte aspekt-bezogene Logik entwickelt und da hat er einfach verschiedene Organisationsstufen von Materie von Molekülen bis zu den Tieren und Menschen erfunden und er hat einfach gesagt, in seiner aspekt-bezogenen Logik gibt es transzendenzfähige, also Lebewesen, die mit dieser Hyperwelt, mit diesem Hyperraum, wie die Physiker das nennen, also der Transzendenz, Kontakt aufnehmen können und es gibt solche, die das nicht können. Und das hängt von ihrer organischen Struktur ab. Und hier wird jetzt zum ersten Mal eine wissenschaftliche Begründung dafür geliefert, dass der Mensch eben kein höheres Tier ist. Und das Interessante ist - es ist in einem völlig anderen Vortrag, ich habe das mal gehört, da ging es eigentlich im Trauma-Bonding - dass der KZ-Arzt Dr. Mengele ja versucht hat im Grunde das Gehirn so weit zu erforschen, dass man Menschen programmieren kann und sie zu Maschinen umbauen kann. Und der ist bei diesen ganzen Versuchen auf eine Struktur gestoßen, die ungefähr nur 300 Zellen groß ist und die ist offensichtlich ein Interface zwischen Körper und Seele, also ein psychosomatisches Interface. Und er hat rausgefunden, wenn man bestimmte Zellen in dieser Struktur zerstört, dann wird aus dem Menschen ein Tier, er benimmt sich vollständig wie ein Tier. Das ist also wenn man so will, der empirische Beweis dafür, dass das, was Burkhard Heim da gefunden hat, tatsächlich so ist. Es gibt etwas, Kanäle sozusagen zwischen Seele und Körper, die darüber entscheiden, ob wir Lebewesen sind, die zur Transzendenz, zu Gott Kontakt aufnehmen können oder nicht. Und wie wir das gerade schon mal gehört haben, Carl Friedrich von vom Weizsäcker Unsere Welt ist also im tiefsten nicht materiell, sondern geistig.“ Und die Konsequenz daraus wäre, so sagt es Burkhard Heim, man muss der Welt, dem Materialismus auf Wiedersehen sagen. Aber genau das tun die materialistischen Wissenschaftler nicht. Denn die Wissenschaft war zu einer Weltanschauung geworden, zu einer Ideologie. Und einer der typischen Vertreter dieser Richtung, ein Harvard Professor Richard Lewontin, er schreibt, „Wir ergreifen Partei für die Wissenschaft, trotz der offenkundigen Absurdität manche ihrer Konstruktionen, weil wir eine Vorverpflichtung haben, eine Bindung an den Materialismus.Das ist ein Glaubensbekenntnis, das hat mit Wissenschaftlich zu tun.Unser Materialismus ist absolut, denn wir können keinen göttlichen Fuß in der Tür zulassen.“ Wenn man sich überlegt, wie Wissenschaft entstanden ist aus dem christlichen Glauben und jetzt darf Gott sozusagen keinen Fuß mehr da reinkriegen, es ist so absurd, was in dieser ganzen Geschichte gelaufen ist. Und jetzt gibt es die sogenannte kritische Theorie, mit der wir es heute zu tun haben, die geht noch einmal einen Schritt weiter. Sie unterscheidet sich total von allen traditionellen Theorien und Wissenschaften. Das heißt, dass Interesse dieser Theorie ist nicht zu finden, was ist die Wahrheit, sondern das Interesse ist, wie verändere ich die Gesellschaft. So wie Marx gesagt hat, Philosophie ist nicht dazu da, um über die Welt nachzudenken, sondern sie zu verändern. Und genauso ist es bei dieser sogenannten kritischen Theorie. Und eine Professorin aus München schreibt: „Die Genderbewegung hat kein Interesse an Objektivität.“ Eine objektive Wirklichkeit, die es zu erforschen gilt, existiert für sie nicht. Es ist ein merkwürdiges Denken, dass ich sage, die Realität ist das, was ich mir vorstelle, was sein soll, und was ist, ist irrelevant für mich. Und deshalb ignoriert sie natürlich auch sämtliche Fakten, die ihr nicht passen. Und es gibt ja nun mal zahlreiche, prägende, neurophysiologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und diese, sagen wir mal, diese Verdrahtung des Gehirns sind weder durch Erziehung, noch durch irgendwelche soziokulturellen Veränderungsbestrebungen beeinflussbar. Der Mensch ist eben Mann oder Frau und das eigentliches Sexualorgan, so sagt das Professor Spreng, ist das Gehirn und das lässt sich nicht umverdrahten. Aber weil diese Richtung nur ideologisch denken kann, unterstellt sie aller Wissenschaft einfach nur ideologisch zu sein. Das heißt, jede Kritik an der Gender-Theorie wird eingeordnet als Teil der antifeministischen Bewegung. Bis heute wird mit diesem bizarren Argument jeder Einwand gegen die Gender-Theorie zurückgewiesen. Das muss man wissen. Man kann mit diesen Menschen nicht wissenschaftlich sprechen. Es macht keinen Sinn. Sie werden alles, was dagegen spricht, einfach abtun als Ideologie. Und wenn man so will, die geplante Abschaffung des Biologieunterrichts hier in Baden-Württemberg, folgt genau diesen Muster. So schreibt die Wirtschaftswoche, „Im Stuttgarter Kultusministerium wird offensichtlich der Versuch unternommen, an den Schulen die Voraussetzungen zu schaffen, um dem Menschenbild der Gender-Ideologie den Weg zu ebenen.“ Also man bringt alles raus aus dem Unterricht, was sozusagen gegen diese Ideologie spricht. Das interessante ist, dass offensichtlich die Gender-Ideologie nicht wirklich hilft. Es gibt in Norwegen einen Soziologen – Harald Eia heißt er. Und der hat sich darüber gewundert, warum in Norwegen – das ist wirklich ein reiches Land, da kann jeder werden, was er will - warum werden Männer hauptsächlich Ingenieure, warum gehen Frauen immer noch in Pflegeberufe? Und dieses sogenannte Gender-Paradox, das hat er dann einfach mal ein bisschen hinterfragt und hat diese Leute, diese Gender-Wissenschaftler eingeladen zu einer Fernsehdiskussion. Und bei dieser Diskussion haben sich die Gender-“Wissenschaftler“ derart blamiert, dass am 19. Oktober 2011 von der Universität die Schließung des nordischen Gender-Instituts beschlossen wurde. Es ist so absurd, es ist so absurd. Aber, und das ist das, ja das ist das, wie ich sage, was man eigentlich fast nicht begreifen kann. Das ficht die Gender-Aktivisten überhaupt nicht an. Denn die Gender-Perspektive ist eben eine quasi-religiöse Bewegung. Diese Leute kann man nicht überzeugen, die müssen sich bekehren. Andersdenkende werden genau als das diskreditiert und das ist ja aus dem, wie man andere beschreibt, kann man ja ablesen, was man selber denkt. Die werden genauso diskreditiert, eigentlich nach dem Muster, was sie selber sind: irrational, fundamentalistisch, intolerant bis gefährlich. Exakt das, was sie tun, das unterstellen sie anderen. Und das Erstaunliche ist, dass diese total wissenschaftlich widerlegte, völlig irrsinnige, völlig absurde Idee mit einer unglaublichen Konsequenz durchgesetzt wird. Das heißt, diese Ideologie wird umgesetzt, ohne das Parlament oder die Bevölkerung überhaupt aufzuklären. Kein Mensch weiß, was Gender meint, oder ganz wenige - vielleicht jetzt bald anders. Oder gar zu fragen, wollt ihr das? An allen demokratischen Institutionen vorbei, es kam nie in ein Parlamentsbeschluss. Das wurde per Kabinettsbeschluss in Deutschland durchgesetzt. Und das ist verbindlich heute für alle Institutionen, die irgendwie gesellschaftlich relevant sind. Und es wird mit sehr kleinen Schritten systematisch durchgesetzt, immer unterhalb der Empörungsgrenze. Man geht mal einen kleinen Schritt, guckt, gibt es einen Aufschrei, gibt es keinen, machen wir weiter, das kennen wir, dieses Prinzip. Das heißt, das fing ganz oben an auf der Welt- Frauenkonferenz in Peking 1995, wurde dann in die Amsterdamer Verträge 1999 eingebracht, verbindlich für alle europäischen Mitgliedsländer und dann 2000 per Kabinettsbeschluss als durchgängiges Leitprinzip für alle relevanten Institutionen, also Kirchen, Gewerkschaften, was auch immer. Jeder, der in irgendeiner öffentlichen Institution zu tun hat, muss sich an diese Vorgaben halten. Und das Ganze ist natürlich letzten Endes wieder ein Kampf gegen die Familie. Bis zur Kohl-Ära war es immer ein Anliegen des Familienministeriums, die Familie zu unterstützen. Aber dieses Anliegen, die Familie zu schützen, spielt seit 2002, 2003, also seit der ersten rot-grünen Regierung keine Rolle mehr. Die veröffentliche Verantwortung für die Kinder wird seit hier einseitig gefördert, das ist ein neues Buch über die Familie von Stefan Fuchs. Und das wird sehr konsequent verfolgt, über die Rechtsprechung, über die Verunsicherung der Eltern, über finanziellen Druck und über Sexualisierung. Am Ende ist das Ziel, aller dieser Geschichten, die Eltern im Grunde zu entmachten. Und wenn wir mal anfangen mit dem Recht - mit der Schulpflicht haben die Eltern hinzunehmen, so sagt es das Bundesverwaltungsgericht, dass der Staat als Bildungs- und Erziehungsträger an ihre Stelle tritt. Damit wird letzten Endes das Grundrecht nach Art. 6, Absatz 2.1 aufgelöst. Die Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Das Verwaltungsgericht löst das Grundgesetz auf. Oder im Kinder- und Jugendhilfegesetz hat sich der Staat das Recht geschaffen, jedes Kind von Geburt an, das nicht (und in seinem Sinne) gemeinschaftsfähig von seinen Eltern erzogen wird in die Tagespflege zu nehmen. Auch diese Idee, ein Grundrecht für  Kinder, sozusagen einzuführen, heißt am Ende, dass der Staat bestimmt, was ist denn dieses Grundrecht? Das entscheiden nicht mehr die Eltern, nicht mehr die Mehrheit, sondern es entscheidend irgendwelche Leute im Staat. Oder eigentlich, so sagt das Birgit Kelle, gehört Bildung zum Staat und Erziehung in die Familie. Aber da die Umprägung schon am wirksamsten in der Kita passiert, muss man natürlich versuchen, möglichst früh anzufangen, weil die Erziehung aber nach dem Grundgesetz den Eltern obliegt, das Bildungssystem dem Staat wurden aus Krippen und Kitas wie durch Zauberhand Bildungseinrichtungen. Jetzt plötzlich müssen Kinder zwischen 0 und 3 Jahren gebildet werden, nicht mehr erzogen. Und dann, Verunsicherung, das sagt eine Grüne, ein grünes Vorstandsmitglied aus München: „Eltern wird suggeriert, ihre Kinder würden regelrecht

verblöden und zu sozialen Pflegefällen werden, wenn man sie nicht in eine staatliche Einrichtung bringt.“ Das ist im Grunde so der Hintergrund der immer wieder den Leuten, wenn man so will, nahe gelegt wird. Und dann kommt natürlich finanzieller Druck. Das heißt, die Allein-Verdiene-Ehe wird zum Risiko für die Hausfrau. Frauen, die sich Vollzeit um ihre Kinder kümmern und den Haushalt, droht der soziale Abstieg. Und der Trend, über kurz oder lang, können es sich selbst Mittelstandsfamilien nicht mehr leisten, auf längere Zeit auf ein Einkommen zu verzichten. Das hat man in Skandinavien schon. In Skandinavien müssen schlichtweg beide Elternteile arbeiten, damit sie überhaupt über die Runden kommen. Im Grunde so, wie es in der DDR auch schon war.

Dann Sexualisierung, der Idealzustand im sozialistischen Denken. In diesen Maschinenmenschen sozusagen ist die Befriedigung aller Leidenschaften unter dem Lustprinzip. Ich kann mich noch erinnern - in der Schule das Lustprinzip, das war ein ganz großes Thema. Die besten Bürger, so sagte es Charles Fourier -  ein Sozialist -  sind diejenigen, die am entschlossensten sind, all ihre Leidenschaften zu befriedigen. Das ist sozusagen das Ziel des neuen Menschen.

Fazit: Der Staat bestimmt wann die Kinder schulpflichtig werden - nach der Tendenz immer früher. Der Staat bestimmt wie lange die Kinder täglich die Schule besuchen müssen - Tendenz Ganztagsschule. Und der Staat bestimmt die Unterrichtsinhalte und Erziehungsziele, heißt auf Deutsch - Durchsetzung der Gender-Ideologie.

Und so schreibt das Volker Zastrow: manche Abgeordneten können es schlicht und einfach nicht fassen, ja. Abgeordnete mit einem herkömmlichen Familienleben fragen sich fast verzweifelt, woher das alles kommt und warum es, obwohl kaum jemand dafür zu sein scheint, gleichsam unwiderstehlich über die Politik hineinkommt. Das ist unglaublich mit welcher Konsequenz das durchgezogen wird. Obwohl wirklich auch viele Abgeordnete sagen „Nein, eigentlich ist das ja völlig daneben.

Was will man eigentlich damit? Viktor Frankl sagt „Im Gegensatz zum Tier, sagen den Menschen keine Instinkte, was er tun muss und heute sagen ihm auch keine Traditionen mehr, was er tun soll. Nun, weder wissend, was er tun muss, noch was er soll, will er nun das, was alle tun, Konformismus.“ Das heißt, das Ziel ist eine Gesellschaft, die im Grunde keine eigene Identität mehr hat, sondern die einfach nur noch das machen, was man eben tut, was alle tun. Und das hat natürlich jetzt Nebenwirkung und es hat auch Gründe. Es wurde natürlich mit der ersten Umsetzung dieser sozialistischen Idee in der Oktober Revolution, hat man natürlich sofort als erstes die Familie abgeschafft und hat die Kinder kollektiv erzogen. Es hieß damals 1925 „Je früher das Kind seiner Mutter entzogen und in eine Krippe gegeben wird, desto mehr Garantien bestehen dafür, dass es gesund sein wird.“ Schon im gleichen Jahr 1925 heißt es in einem all-russischen zentralen Exekutivkomitee „Ein nicht geringer Anteil der jetzigen Verwahrlosung von Kindern muss darauf zurückgeführt werden, dass die Familie zerfällt und auseinander bricht.“ Die Folgen waren sofort da. Und wenn sie sich daran erinnern, in allen sozialistischen Staaten wurde die Familie wieder eingeführt. Es ging nicht, es ging nicht ohne Familie. Es gibt auch Extrembeispiele, was es heißt, wenn man sozusagen Kinder in einer Form erzieht, wo sie die Bindung, die sie brauchen, nicht aufbauen können. Es gibt Insassen einer Riesenkita von 3.000 Waisenkindern in Rumänien unter Ceaușescu, hat man untersucht nach dem Umschwung, die Hälfte ist gestorben und die andere Hälfte hat mit leeren Gehirnen, wirklich im Röntgenbild erkennbar leeren Gehirnen überlebt. Das heißt ohne Bindung kann ein Kind nicht leben. Das heißt, diese psychischen Traumatisierungen haben nicht nur seelische Folgen, sie bewirken auch eine physische Beeinträchtigung der stressverarbeitenden Systeme. Es kommt zur Auflösung von neuronalen Bahnungen im Gehirn. Das heißt, diese frühe Trennung der Kinder von den Eltern hat bleibende, sozusagen körperliche Folgen. Und dann kommt etwas dazu, was eben die meisten Menschen sich nicht vorstellen können. Es gibt keine Gewöhnung an Trennung. Für das Kind bedeutet, wenn die Mama weggeht, sie kommt nie wieder, jeden Tag. Das heißt, plötzliche - so sagt es ein Memorandum der deutschen psychoanalytischen Vereinigung zu dieser ganzen Kita-Geschichte - plötzliche oder zu lange Trennung von den Eltern können vom Kind als innerseelische Katastrophe erlebt werden. Das Sprach- und das Zeitverständnis des Kindes sind doch nicht weit genug entwickelt, um Verwirrung oder Angst mit Erklärung zu mildern. Es gibt keine psychische Gewöhnung. Es ist nur die rechte Hälfte des Gehirns aktiv. Es kann nur emotional reagieren. Es kann sich nicht intellektuell klar machen, was es bedeutet. Es empfindet sozusagen die Trennung von den Eltern immer wieder neu, immer wieder neu als eine Katastrophe. Und in Finnland hat 1911 der Anteil unter den dreijährigen Kitakindern etwa 97 Prozent betragen und von denen etwa 60 Prozent der Kinder weinen jeden Tag, wenn sie sich von ihrer Mutter trennen müssen. Andere Symptome der Trennungsangst sind dann eben psychische Störungen, die sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen. So hat man festgestellt, dass 39 Prozent der vielen 20-jährigen Frauen depressive Symptome zeigen und im vergangenen Jahr sich die Tötungsdelikte unter 18 bis 20 Jährigen Männern mehr als verdoppelt haben. Oder Schweden - auch ein Musterland für diese Sache - 90 Prozent Kitaanteil haben bei den jungen Mädchen in den letzten 20 Jahren die Depressionen um 1000 Prozent - also verzehnfacht - und die Angststörung um 250 Prozent zugenommen. Junge Schwedinnen nehmen in der Suizidrate eine Spitzenstellung in Europa ein. Das heißt, Kleinkinder brauchen nicht Bildung, sondern sie brauchen Bindung. Und diese frühe  Kindheitsphase bildet auch die hirnbiologische Basis für spätere Lernleistung. Diese Kinder, die von vornherein gebildet werden, sind eben am Ende nicht gebildeter, sondern sind schwächer in ihren Lernleistungen. Das heißt, hier werden die Menschen schlicht und einfach derartig in die Irre geführt gegen alle wissenschaftliche Erkenntnis. Und es gibt auch einen Zusammenhang zwischen ganztägiger außerfamiliärer Betreuung und späterem aggressiven Verhalten in der Schule.

Die schwedische Feministin Anna Wahlgren hat es sehr schön auf dem Punkt gebracht: auf der ganzen Welt gibt es keinen Einjährigen, der  sich freiwillig und gern von den Eltern und dem Zuhause verabschiedet, um den Tag irgendwo anders zu verbringen. Die kleinen brauchen circa drei Jahre um zu wissen, wohin und zu wem sie genau gehören, zu wissen, wo ihr Platz in der Welt ist. Und ich finde es sehr interessant, wenn sie mal die Geschichte schon von Mose anschauen. Mose wurde ja, wenn man so will, ausgesetzt in ein kleines Kästchen. Und Gott hat dafür gesorgt, dass die eigene Mutter die Amme war und die erste Zeit genau in der Gegenwart der eigenen Mutter verbracht hat. Der Mann, der das Volk Israel erlösen sollte, hatte eine richtige Persönlichkeitsbildung bei seiner Mutter. Das heißt, eine Kinderkrippe kann aus Sicht des Babys nur eine beängstigende Notlösung sein. Es gibt eben einfach kein kollektives oder Ersatzmillieu, das die Geborgenheits- und Entwicklungsbedürfnisse eines kleinen Kindes so gut erfüllen kann wie die Mutter. Und überspitzt gesagt, so sagt es Herr Scherer, „Kita ist keine Hilfe für eine Mutter, die ein Kind haben will. Sie ist eine Hilfe für eine Mutter, die ihr Kind weggeben will.“ Würde man diese 1200 Euro, die eine Krippenplatz kostet, der Familie geben, es würde kein Mensch in die Kita gehen. Aber und jetzt kommen wieder die Ideologie, um den neuen Menschen zu schaffen, soll in der Krippenerziehung mit der geistlichen Geschlechtsumwandlung begonnen werden. Und eine Vizevorsitzende des Gewerkschaftsbundes, DGB, Vizechefin, interessanterweise aus dem christlich-demokratischen Arbeitnehmerverband: „Ziel muss sein, dass der Besuch von Krippen, Kindergärten und Ganztagsschulen verpflichtend wird.“ Das ist die ganz klare Linie. Alle sollen dahin. Aber weil eben bis zum 12. Lebensjahr eigentlich nur das emotionale Gehirn, also die rechte Gehirn-Hälfte aktiv ist, hat dieses Kleinkind, wenn es sozusagen diese tiefe Beziehung, die es eigentlich braucht, nicht aufbauen kann, wird es traumatisiert und es sucht nach einem Ersatz. Und jetzt kommt sozusagen das zweite rein. Jetzt bietet man als Ersatz Sexualität an. Wenn ihm in dieser Zeit Sexualität angeboten wird, wird es fast irreversibel sex-abhängig. Dazu kommt dann eben auch noch die allgegenwärtige Pornografie. Das heißt, zwei Drittel der 11 bis 13jährigen haben pornografische Inhalt im Netz gesehen. Und davon loszukommen, ist sehr, sehr schwierig, denn Pornografie löst im Gehirn ähnliche Prozesse aus wie Drogen. Ich komme nicht einfach mehr wieder davon weg. Und das ist im Grunde ein Verbrechen an den Kindern, dass man sie sexualisiert und mit Pornografie sozusagen vollfüllt. Und man hat rausgefunden, bereits dreieinhalb Minuten genügen, um einen Menschen pornosüchtig zu machen. Interessanterweise Vergebung dauert drei Jahre - pornofähig drei Minuten.

Und dieses öffentliche hantieren mit Geschlechtsorganen in der Schule verletzt das Schamgefühl, jedes Kind hat ein natürliches Schamgefühl. Aber es kann sich eben dem Anpassungsdruck des Klassenverbandes nicht entziehen. Es geht davon aus, dass ihm in der Schule etwas beigebracht wird, dass es braucht. Und es muss sich sagen, die Schule bereitet mich darauf vor, Geschlechtsverkehr zu haben. Das tun ja alle. Das heißt im Grunde wird das Kind darauf hin geprägt, dass man sozusagen früh schon Geschlechtsverkehr hat. Und jeder Mensch hat Sehnsucht nach einer echten, nach einer bindenden, nach einer treuen Liebe in sich. Aber dazu braucht es eine gewisse Reife und diese frühen Sexualkontakte verhindern genau diese Reifung und sie führen immer wieder zu Enttäuschung. So sagt Gabriele Kuby, „Mit jeder Enttäuschung nimmt die Bereitschaft zur Bindung ab. Schließlich tritt eine Trennung von Leib und Seele ein und der Sex degeneriert zu einer rein körperlichen Befriedigung.“ Das heißt, diese Kinder sind bindungsunfähig gemacht worden. Und wenn man mal anschaut, psychologisch, was ist dieses Lustprinzip? Viktor Frankl sagt, „Zur Ausbildung des Willens zur Lust kommt es jeweils dann, wenn der Wille zum Sinn frustriert wird.“ Mit anderen Worten, das Lustprinzip ist eine neurotische Motivation. Es ist ein Ersatz für den Sinn im Leben. Und ja, unser Philosoph Peter Sloterdijk hat gesagt, „Die Kleintierzüchtung der Zivilisation zeugt harmlose Menschen, jämmerlich, verächtlich mit einem Lüstchen für den Tag und einem für die Nacht.“ Das ist das, was man dort erzieht.

Aber wie das meiste andere, der eigentliche Grund, warum man das tut, ist ein ganz anderer. Den sagt man auch nicht öffentlich, nur ab und zu mal. Wir hatten ja hier bei uns in Gießen mal dieses Liebe wie du willst sozusagen eigentlich eine Werbeveranstaltung für Homosexualität. Und in einem Prozess vor dem bayerischen Verfassungsgericht kam ein Schriftsatz raus, wo man eine Handreichung für Lehrer zur Sexualerziehung, da heißt es „Wir brauchen die sexuelle Stimulation der Schüler zur sozialistischen Umstrukturierung der Gesellschaft. Und um den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kindesliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.“ Das ist Klartext, das ist das, was man eigentlich damit will. Es ist keine Befreiung, die davor ist. Das heißt, Bindung in den ersten Jahren bildet für das Kind die Grundlage für sein Selbstwertgefühl und seine Fähigkeit überhaupt tragfähige Beziehungen aufbauen zu können. Und die Verunsicherung, wenn man so will, die Identität, dass ich weiß, wer ich bin, ist ein seelischer Schutzmantel in den stürmischen Zeiten der Wärme, Trost  und Zuversicht spendet. Und eine Genderwissenschaftlerin aus Freiburg sagt, „Was verunsichert uns mehr als uns nicht eindeutig als Mann oder Frau klassifizieren zu können.“ Die Verunsicherung ist im Grunde, der Hintergrund, wenn ich nicht mehr weiß, ob ich Männlein oder Weiblein bin - das ist ja ein Spruch - das ist wirklich die letzte Form von Verwirrung. Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Und Judith Butler, sie schreibt in ihrem Werk Gender Travel, Feminism and Subversion of Identity schon im Titel, das Ziel, was gemacht werden soll: Es soll die Identität des Menschen, die Persönlichkeit beseitigt werden. Er soll eine Ameise sein in einem Glaspalast, ohne eigene Identität, ohne Bindungsfähigkeit, manipulierbar. Das ist im Grunde das Ziel, was dahinter steht. Und wer jetzt seine Kinder vor diesen Sachen schützen will, da heisst es „20 Polizisten und Jugendamtsmitarbeiter waren in das Haus der Familie Wunderlich eingedrungen, um ihre vier Kinder in staatliche Obhut zu nehmen.“ Das Vergehen der Eltern, sie hatten ihre Kinder zu Hause unterrichtet. Das Geschichte ging da noch weiter. Die Eltern willigen darauf hin ein, ihre Kinder zur Schule zu schicken und wollten aber deshalb das volle Sorgerecht wieder zurück erhalten. Aber ihr Antrag wurde vom Gericht abgelehnt. Der Richter hatte von Auswanderungsplänen der Eltern nach Frankreich gehört und diese als Kindeswohlgefährdung eingestuft. Also wir haben nicht mehr das Recht sozusagen der Freizügigkeit. Sollten die Eltern es wagen, nach Frankreich zu gehen, würde er sie wegen Kindesentziehung international suchen lassen. Da kann man mal sehen, mit welch einer Brutalität dieses Ding durchgezogen wird heute. Und was daraus entstanden ist und vielleicht auch entstehen soll, ist auch eine demografische Katastrophe. Wir hatten gerade vorhin gehört von Herrn Kern, die Ehe ist die Basis für den Bestand eines Volkes. Trotz aller Verschiedenheit gibt es in allen Völkern und allen Kulturen ein sicheres Gespür für die Besonderheit der Ehe. Und die Dietrich Bonhoeffer hat geschrieben, „Eure Liebe gehört euch alleine persönlich. Die Ehe ist etwas Überpersönliches. Sie ist ein Stand, ein Amt. Sie ist Gottes Heilige Stiftung, durch die er die Menschen bis ans Ende der Tage erhalten will.“ Die Ehe ist dazu da, um die Menschen zu erhalten. Und es gibt eine sehr, sehr gute Studie von der Oxford Universität – 1934, sehr alt. Über 80 primitive und 16 zivilisierte Kulturen über einen Zeitraum von 5000 Jahren. Und alle diese Kulturen haben gezeigt, dass die Familien mit der klaren monogamen Orientierung, die Grundlage der nationalen Entwicklung ist. In allen Fällen war der Zusammenbruch der Nation ein Resultat der Zusammenbruch der Familieneinheiten. Das heißt, wenn ich ein Volk kaputt machen will, muss ich die Familie kaputt machen. Und wir sehen ja, unsere ganze, sogenannte Bevölkerung oder Geburtenüberschuss seit den 70er Jahren sind wir  sozusagen unterhalb der Nullinie. Und selbst wenn man nur die offiziellen Teile der Abtreibung weglassen würde, dann würde unser ganzes demografisches Problem nicht mehr existieren.

 

Kein europäisches, alle diese fortschrittlichen Länder, kein europäisches Land, kann seine Bevölkerungszahl halten. Wir leben im Grunde als Schmarotzer, indem wir Leute aus anderen Kulturen reinholen, die noch nicht so fortschrittlich sind wie wir. Und jetzt kommt noch etwas dazu in Deutschland eine Feindschaft dieser Ideologen gegen das eigene Volk. Wer den Himalaya, so sagt das Günter Maschke - ist auch ein ehemaliger Linker - wer den Himalaya der Bewältigungsliteratur der Nazi-Herrschaft bezwang, vermag nur zu dem Schluss kommen, dass unsere Väter Verbrecher schwachsinnige oder heroische Märtyrer waren. Nebenbei kann man noch die deutsche Geschichte in ein  Verbrecheralbum betiteln Von Luther bis Hitler umwandeln. Das heißt, diese ganze sogenannte Bewältigungsliteratur ist eigentlich wenn man so will dazu da, um den Deutschen einzuimpfen, was für ein schlimmes Volk sie sind. CDU, SPD und FDP waren sich daher einig, nie wieder darf Deutschland eine machtbedeutende Zuschnitt sein, dies sei nämlich gefährlich, wobei sich dieses gefährlich auf die Annahme einer besonderen, moralischen Verworfenheit der Deutschen bezieht. Also die Deutschen haben irgendein Gen, dass sie also ganz schlimm macht, wo man sie sehr gefährlich macht.

Die damaligen 68er Studenten hatten mehr Freiheiten, mehr Sicherheiten, mehr Aufstiegschancen als alle anderen Gruppen. Wie konnte es kommen sozusagen, dass die ganze Gesellschaft zugeschaut hat, wie sie umfunktioniert wurde? Aber eben zu der selben Zeit hatte die übrige Gesellschaft eine ganze Welt, die deutsche Welt verloren, den Krieg, die nationale Gemeinschaft, die fraglosen Gewissheiten, ohne darüber klagen zu dürfen. Das heißt, sie ist traumatisiert worden, damals die Nachkriegsgeneration, die ist verstummt sozusagen aufgrund ihrer Traumatisierung und Krieg. Und die in dem Wirtschaftswunder groß gewordenen, frechen Studenten  - ich gehöre ja auch dazu, oder habe damals dazu gehört - sie konnten sich auf so ein moralisches Podest stellen und dem konnte diese sozusagen traumatisierte und in Schockstarre erstarrte Kriegsgeneration nichts entgegensetzen. Gut 20 Jahre, nach dem Untergang des Naziregimes identifizierten sich die Aktivisten mit den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen und gewinnen auf diese Weise eine unanfechtbare moralische Überlegenheit. Das ist etwas, was diese Leute von Anfang an ausgezeichnet hat. Sie stehen auf einem moralischen Podest und jeder, der etwas anderes sagt, kann eigentlich nur unmoralisch, kann nur bösartig sein. Und so forderten die 68er damals Nie wieder Deutschland. Der spätere Außenminister, Joschka Fischer hat in den Deutschen eine so große Gefahr gesehen, dass er geschrieben hat „Deutschland muss von außen eingehegt und von innen durch Zustrom von Migranten heterogenisiert, quasi verdünnt werden.Das ist offizielle Politik  in Deutschland.

Und der Auswuchs dieses Hasses auf das eigene Volk ist in der sogenannten Antifa Bewegung. Die Abneigung gegen das eigene Land wandelt sich da in blanken Hass um. Das jüngste Beispiel zum Jahrestag des Angriffes auf Dresden, der Zerstörung von Dresden. Zum 69. Jahresdruck der Bombardierung Dresdens im Februar posierten zwei nackte Aktivistinnen vor der Altstadtkulisse um Bomber Harris für seinen Massenmord an Zivilisten zu danken. Man darf Einwanderern nicht zumuten eine Solidarität mit der deutschen Bevölkerung abzuverlangen. Sie müssen sich nicht anpassen, sie dürfen ihre Identität behalten. Die Feindschaft gegen das eigene Volk ist eine zwingende Konsequenz Linker Ideologie. Für die Linken ist der Stärkere, die Mehrheit automatisch im Unrecht, egal was sie tut. Der Schwächere der Einwanderer hat ausschließlich Rechte, aber keine Pflichten. Und Cem Özdemir sagte auf Anfrage, „Ich denke, es gibt keine christlich-abendländische Kultur, das ist ein Konstrukt, um andere auszugrenzen.“ Jetzt kommt etwas dazu, was wieder sozusagen auf diese europäische, speziell aus der französischen Revolution von Rousseau stammende Demokratieverständnis zurückgeht. Es muss etwas geben, was die Gesellschaft zusammenhält - diesen Volonté Générale - eine Art von Zivilreligion. Das heißt, der neue - so war das eigentlich die Idee von Rousseau - der neue kollektivistische Mensch muss mit seiner ganzen geistigen Existenz vergesellschaftet werden. Seine Identität ist die Gesellschaft. Es ist nicht mehr er selber. Und so musste er sich bedingungslos und bei Todesstrafe diesem Volonté Générale unterordnen. Und schon bei der ersten Anwendung, das wissen wir in der französischen Revolution wurde aus dieser Zivilreligion der Tugendterror von Robespierre und zwar um die Seelen zu bessern. Hegel hat  in seiner Phänomenologie des Geistes geschrieben, dass jede Herrschaft, die mit dem Zielantritt eine bestimmte Tugend zu verwirklichen immer zu einem terroristischen Schreckensregime führen muss. Also wenn wir heute wieder versuchen, sozusagen, die Menschen dazu zu zwingen, niemand mehr zu diskriminieren, dann ist es genau wieder auf der Linie. Diese sogenannte Political Correctness will ja eigentlich Diskriminierung verhindern. Aber am Ende läuft es auf eine Form raus, wo irgendwelche anonymen Tugendwächter darüber wachen, was wir denken und was wir sagen dürfen. Es gibt, kurz nach der französischen Revolution eine Karikatur „Der angeklagte hat das Wort. Sie bekennen, frei alles schreiben zu dürfen, was alle anderen ebenfalls schreiben.“ Heute wird die Guillotine nicht mehr eingesetzt. Der demokratische Tyrann sagt auch nicht, du denkst, wie ich oder du stirbst, sondern - und das hat interessanterweise Alexis de Tocqueville schon vor mehr als 100 Jahren herausgefunden: „Du hast die Freiheit nicht zu denken wie ich. Leben, Vermögen und alles bleibt dir erhalten. Aber von dem Tag an bist du ein Fremder. Du wirst deine Rechte behalten, aber sie werden dir nichts nützen. Du wirst bei den Menschen wohnen, aber deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Gehe hin in Frieden. Ich lasse dir das Leben. Aber es wird schlimmer sein, als der Tod.“ Das ist Ausgrenzung. Wir erleben das ja bei allen möglichen Leuten von Homan, Eva Hermann oder wie sie alle heißen. Das heißt, politische Korrektheit führt wieder dazu, letzten Endes unsere Identität zu verlieren. Denn wir dürfen ja nicht sagen, was wir denken. Es könnte ja irgendjemanden geben, der sich davon, wie soll ich sagen, beleidigt oder sonst irgendwie berührt fühlt.

Und dann ist die nächste Frage, das sagt auch Alexis de Tocqueville 1835. Erfährt in einer Demokratie ein Mensch eine Ungerechtigkeit, an wen kann er sich wenden? An die öffentliche Meinung, gerade die bildet die Mehrheit. An die gesetzgebende Gewalt, sie repräsentiert die Mehrheit. An die ausführende Gewalt, sie wird von der Mehrheit ernannt. An die Gerichtsbarkeit, an die Geschworenen, das Geschworenenkollegium ist die Mehrheit, mit Recht, Urteile zu fällen. Das heißt, in dieser Art von Demokratie gibt es keine Instanz, an die sich ein Mensch, wenn er ungerecht behandelt wird, wenden kann. Und nachdem Platos idealer Staat, die Herrschaft der Weisen einfach an der Korruption schon beim ersten Versuch Syracus kaputtgegangen war, hat Plato ein zweites Buch geschrieben. Das hieß Nomoi - die Gesetze. Nicht der Mensch, auch nicht die Mehrheit, sondern die Gesetze sollten im republikanischen Verfassungsstaat herrschen. Das ist im Grunde die Basis unserer Republik, unser Staatsform. Und so könnte man meinen, mit dem Verfassungsstaat geht der alte republikanische Traum in Erfüllung, dass nicht mehr Menschen, sondern die Gesetze herrschen. Aber durch die Hintertür der Interpretation gelangen die republikanischen, entmachteten Menschen wieder an die Macht. Beispiele: das Familienministerium und Justizministerium haben mit der Spitzfindigkeit besonderer Schutz der Ehe bedeutet nicht ausschließlicher Schutz, das besondere Schutzgebot der Ehe nach Art. 6 de facto ausgehebelt. Oder Geburtenförderung - so sagt es eine feministische Fassungsrichterin - ist diskriminierend, weil ja nur die Bevölkerung eines bestimmten Staates gefördert werde. In diesen Sinne muss man die Verfassung interpretieren. Wenn man sich die Verfassung mal anschaut, dann sind viele Gesetze dazu da, um das Volk zu erhalten und nicht die Menschheit. Also man interpretiert es so lange um, bis von dem ursprünglichen Sinn eigentlich nichts mehr übrig bleibt. Oder obwohl verfassungswidrig hat sich durch die Rechtspraxis die Vorstellung eines Rechts auf Abtreibung in breiten Kreisen der Bevölkerung  etabliert. Oder was auch schon vor einiger Zeit war, Schadenersatz für ungewollte Kinder. Der Werthintergrund der Verfassung beginnt einer jüngeren Richtergeneration zu entschwinden. Das heißt heute erhalten und schützen die Rechtsnormen des Staates, die Gesetze, nicht länger das sittliche Minimum der Rechtsgemeinschaft. Sie dienen der Veränderung der gesellschaftlichen Institution. Bis hierher erstmal und jetzt machen wir eine kleine Pause.